Schüßlersalz des Monats April

Schüßlersalz des Monats AprilAllgemeine Einführung

Die Biochemie nach Dr. Schüßler ist eine Therapieform, bei welcher bestimmte Mineralstoffe im Mittelpunkt stehen.

Dr. med. Wilhelm Heinrich Schüßler (1821 – 1898) wurde durch die damals neu aufkommende Bedeutung der Zellen und Mineralstoffe angeregt, die Grundlagen der heutigen Biochemie zu entwickeln. Er selbst verwendete nur 11 Mineralsalze, welche er bei der Analyse von Körpergewebe vorfand.

Mineralstoffe im Organismus sind für lebenswichtige Funktionen notwendig. Der Körper kann sie selbst nicht herstellen und ist daher auf die Zufuhr von außen angewiesen. Nach der Aussage von Schüßler liegt die Ursache einer Krankheit in einem abweichenden Mineralgehalt, insbesondere einem Mineralstoffmanko.

Im Krankheitsfall müssen die entsprechenden fehlen Mineralsalze zugeführt werden.

Durch die Gabe von Schüßlersalzen kommen die gestörten Funktionen wieder in Gang. Man nennt diese Arzneien auch „Funktionsmittel“ oder „Salze des Lebens“.

Durch die Gabe in potenzierter Form wird ein Reiz ausgeübt, die die Zellen dazu anregt, diese Mineralsalze vermehrt aus der Nahrung aufzunehmen und richtig zu verteilen. Es kann passieren, dass trotz ausreichender Versorgung im Blut die Zelle selbst an einem Manko leidet. Die biochemischen Mittel können hier eine Signalfunktion an der Zellmembran ausüben.

Die entsprechenden Schüßlersalze werden im Mund zergehen gelassen.

 

Natrium sulfuricum à Schüsslersalz des Monats April

Anwendung vom 21. April bis 20. Mai

Merksatz „Fördert den Klärstrom“

Natrium sulphuricum ist das sogenannte „Glaubersalz“. Es ist ein Baumineral für Leber und Galle und aktiviert den Stoffwechsel der Bauchspeicheldrüse. Dieses Schüßlersalz kommt in allen Körpersäften vor und reguliert unseren Wasserhaushalt. Es  hilft überschüssiges mit Schlacken angereichertes Gewebewasser auszuscheiden. Die Ausscheidung erfolgt vor allem über das Leber-Galle-System, den Darm und die Nieren.

Indikationen

  • Funktionsstörungen des Leber-Galle-Systems (bei längeren Beschwerden Arzt hinzuziehen!)
  • Gallige Durchfälle
  • Übelriechende Blähungen
  • Nässende Hautausschläge
  • Verschlackung, Versäuerung, Verschleimung
  • Zellulite (besonders bei Frauen im und nach dem Klimakterium)

Umweltbedingungen / Verhaltensweisen für einen Mangel

  • Arbeiten ohne schöpferischen Ausgleich
  • Zuviel Verantwortung übernehmen (Eltern, Lehrer, Krankenschwester)
  • Drogenkonsum

Wie immer wird nach einer Kur von drei bis vier Wochen pausiert.