Zuversicht

Zuversicht

Es ist schon lange her, dass ich hier im Blog etwas geschrieben habe. Viel hat sich mittlerweile ereignet. Bei mir privat als auch in der Welt.

Meine Mama ist im letzten Dezember gestorben. Alles hat sich gut gefügt. Dank liebenswerter Menschen wurde es uns möglich gemacht unsere Mama auf ihrem letzten Weg im Krankenhaus zu begleiten. In dieser schwierigen Zeit keine Selbstverständlichkeit.

Dass dann das Seniorenheim mit unserem Papa 2 Monate unter Quarantäne stand, war leider nicht zu ändern. Aber es ist einfach blöd, dass wir nach dem Tod seiner Frau und über Weihnachten nicht zu ihm konnten. Die 5-Minuten-Gespräche am Telefon können den persönlichen Besuch nicht einsetzen.

Draußen in der Welt wird es immer verrückter. Nach der Änderung des Infektionsschutzgesetzes, sollen jetzt alle Schulkinder in Rheinland-Pfalz nur noch in den Präsenzunterricht kommen dürfen, wenn sie getestet sind. Die Flughäfen in Deutschland dürfen ihre ankommenden Passagiere nicht vor 5.00 Uhr aus dem Terminal entlassen. Eine Anreise zu einem frühen Flug ist auch nicht möglich. Auch die Bahn hat erhebliche Probleme. Darf sie doch nicht durch eine Region fahren, die nachts Ausgangssperre hat.

Alles sehr sonderbar. Genau wie die “Osterruhe”, die dann wieder zurück genommen wurde.

Ich habe mir vorgenommen alle neuen Verordnungen genau zu verfolgen. Ich werde auch Informationen wie giftige Inhaltsstoffe in den Schnelltests (auch an den Schulen) sowie die britische Information über die Störungen der Periode sowie Unfruchtbarkeit nach Impfungen weiter verteilen.

Da braucht man (und Frau) neben guten Freunden zum Austausch als gute Worte, die Hoffnung geben. Dazu zählt für mich auch die folgende Botschaft.

Der Häuptling der Hopi Indianer, White Eagle, hat sich vor Ende März 2021 zu der C.Situation geäußert:

„Dieser Moment, den die Menschheit gerade erlebt, kann als Pforte oder Loch betrachtet werden. Die Entscheidung, ins Loch zu fallen oder durch die Pforte zu schreiten, liegt an Euch.

Wenn Ihr rund um die Uhr Nachrichten konsumiert, mit negativer Energie, dauernd nervös, mit Pessimismus, werdet Ihr in dieses Loch fallen.

Aber wenn Ihr die Gelegenheit ergreift, Euch selbst zu betrachten, Leben und Tod zu überdenken, für Euch und andere Sorge tragt, dann werdet Ihr durch das Portal gehen.

Sorgt gut für Euer Zuhause, sorgt gut für Eure Körper. Verbindet Euch mit Eurer geistigen Heimat.

 WENN IHR EUCH UM EUCH SELBST KÜMMERT, KÜMMERT IHR EUCH GLEICHZEITIG UM ALLE ANDEREN.

Unterschätzt nicht die geistige Dimension dieser Krise. Nehmt die Perspektive eines Adlers ein, der von oben das Ganze sieht mit erweitertem Blick.

Es liegt eine soziale Forderung in dieser Krise, aber genauso eine geistige. Beide gehen Hand in Hand.

 Ohne die soziale Dimension fallen wir in Fanatismus. Ohne die geistige Dimension fallen wir in Pessimismus und Sinnlosigkeit. Ihr seid vorbereitet, um durch diese Krise zu gehen. Nimm deinen Werkzeugkasten und verwende alle Werkzeuge, die Dir zur Verfügung stehen.

 Lerne Widerstand am Vorbild indianischer und afrikanischer Völker: Wir wurden und werden noch immer ausgerottet. Aber wir haben nie aufgehört zu singen, zu tanzen, ein Feuer zu zünden und Freude zu haben.

Fühle Dich nicht schuldig, Glück zu empfinden während dieser schwierigen Zeiten. Es hilft überhaupt nicht, traurig und energielos zu sein.

Durch Freude leistet man Widerstand! Ihr dürft stark und positiv sein. Und dafür gibt es keinen anderen Weg, als eine schöne, freud- und lichtvolle Haltung zu bewahren.

Das hat nichts mit Entfremdung (Weltfremdheit) zu tun. Es ist eine Strategie des Widerstands. Wenn wir durch die Pforte gehen, bekommen wir eine neue Sicht auf die Welt, weil wir uns unseren Ängsten, unseren Schwierigkeiten gestellt haben.

Das ist es, was du momentan tun kannst: –  Gelassenheit im Sturm. – Bleib ruhig, bete täglich. Mach es dir zur Gewohnheit, das Heilige jeden Tag zu treffen.

Zeige Widerstand durch Kunst, Freude, Vertrauen und Liebe!

 

Für mich persönlich heißt das: Ich freue mich über das schöne Wetter, über die Gänseblümchen auf der Wiese. Es ergeben sich durch die Situation neue Freundschaften und andere verabschieden sich. Ich bin dankbar für meine wunderbare Familie und meine Enkelkinder sowie unsere Freunde. Das sind kostbare Geschenke.

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